Gemälde Öl auf Holz – 20er Jahre – sign. L. Kassak

Wir bieten hier ein Ölbild – Öl auf Holz – möglicherweise aus der Bauhaus Periode an. Malstil und Machart sowie die Signatur könnten tatsächlich auf Lajos Kassak hinweisen. Leider gibt es bei der osteuropäischen Kunst sehr viele Nachmachungen. In diesem Fall gibt es kein Hinweis auf Provenienz, Ausstellungen ect. Wir bieten dieses Werk deshalb NICHT!! als Original von Lajos Kassak an. Rahmengrösse : 78 x 60 cm

Preis / Gebot

 

Auszug aus Wikipedia:

Nach einer Schlosserlehre ging Lajos Kassak auf Wanderschaft und kam 1907 nach Paris, wo er bis 1910 blieb. Hier traf er Guillaume Apollinaire, Cendrars, Robert Delaunay und Pablo Picasso. 1912 begann er expressionistische Gedichte, Dramen und Romane zu schreiben.

Nach seiner Rückkehr nach Budapest gab er mit Emil Szittya die ungarische Avantgardezeitschrift „A Tett“ (Die Tat) heraus, die schon bald wegen antimilitaristischer Tendenzen verboten wurde. In der seit 1916 von ihm herausgegebenen Zeitschrift „MA“ (Heute) publizierten Kurt Schwitters, Oskar Schlemmer, Tzara, El Lissitzky und Alexander Archipenko. Er proklamierte die Einheit von technischer Zivilisation und Kunst. Zu der Gruppe um „MA“ gehörte auch László Moholy-Nagy, mit dem er in der Emigration in Wien 1922 das „Buch neuer Künstler“ herausgab. 1921 begann er mit eigenen konstruktivistischen Arbeiten. Er publizierte 1922 das Manifest Bildarchitektur und stellte in der Berliner Galerie Der Sturm aus.

1926 kehrte er nach Ungarn zurück, aus dem er nach der Niederschlagung der ungarischen Räterepublik geflohen war, gründete mit Schwitters und Jan Tschichold den „Ring neue Werbegestalter“, der seinen Schwerpunkt in Deutschland hatte, und wurde Redakteur mehrerer Avantgardezeitschriften. Als in den 1950er Jahren seine literarischen Werke verboten wurden, begann Kassák wieder zu malen. Er knüpfte an seine dadaistisch geprägten, konstruktivistischen Arbeiten an und stellte großformatige abstrakte und surrealistische Collagen her.



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